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Lösung · Labor → Patientenbericht

Aus Laborwerten einen strukturierten Patientenbericht erstellen

Geprüfte Laborwerte und Verläufe in einen Patientenbericht übernehmen, fachliche Einordnung ergänzen, final prüfen und als Praxisdokument ausgeben.

Centi-Health RedaktionAktualisiert 26. September 2026Praxis-Workflow
Behandler zeigt einen Gesundheitsbericht im Gespräch
Laborwerte im Patientenbericht verständlich einordnen

Ein Patientenbericht wird unnötig aufwendig, wenn Laborwerte zuerst aus PDFs kopiert, anschließend in einem Textdokument neu formatiert und später bei Änderungen nochmals korrigiert werden müssen.

Centi verbindet deshalb geprüfte Laborwerte → Verlauf → Bericht → fachliche Freigabe in einem zusammenhängenden Workflow.

1. Bericht auf geprüften Daten aufbauen

Werte, die bereits im Patientenprofil strukturiert und geprüft wurden, können als Ausgangsbasis für den Bericht dienen.

Dadurch sinkt die Zahl manueller Übertragungen aus dem Laborbefund.

2. Relevante Daten auswählen

Nicht jeder vorhandene Wert muss in jeden Bericht. Die Praxis entscheidet, welche Laborwerte und Verläufe für den jeweiligen Bericht relevant sind.

Mögliche Bestandteile sind:

  • aktuelle Laborwerte
  • historische Vergleichswerte
  • Verlauf über mehrere Zeitpunkte
  • strukturierte Abschnitte
  • individuelle fachliche Kommentierung

3. Daten und Einordnung trennen

Ein Messwert ist nicht dasselbe wie seine fachliche Bedeutung.

Centi stellt deshalb Daten und Berichtsstruktur bereit; die fachliche Bewertung, Interpretation und Empfehlung bleibt bei der behandelnden Praxis.

4. Vor Ausgabe prüfen und freigeben

Ein automatisch vorbereiteter Entwurf sollte nicht ungeprüft an Patient:innen weitergegeben werden.

Der Bericht wird vor der finalen Ausgabe fachlich geprüft und kann angepasst werden.

5. Bericht als Praxisdokument ausgeben

Der fertige Bericht kann als PDF ausgegeben werden. Praxisbezogene Gestaltungselemente und Kontaktdaten können in der Ausgabe verwendet werden.

Damit bleibt der Bericht Teil des eigenen Praxisauftritts statt ein separates Fremdprodukt zu wirken.

Wann dieser Workflow passt

Der Ansatz ist besonders relevant für Praxen, die:

  • regelmäßig Laborbefunde erklären
  • mehrere Messzeitpunkte vergleichen
  • individuelle Patientenberichte erstellen
  • Daten nicht mehrfach übertragen möchten

Wenn dagegen ein hochspezialisierter White-Label-Laborbericht mit automatischer Patientenvisualisierung im Vordergrund steht, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Spezialanbieter wie previmo.

Nächster Schritt

Die Produktfunktion ist unter Patientenberichte beschrieben. Der Guide für Patientenbericht-Software hilft bei der Auswahl zwischen unterschiedlichen Produktansätzen.

Centi-Health

Praxisdaten nicht nur ablegen. Im Verlauf nutzbar machen.