CentiAktuelles
Mai · MMXXVIBeitrag Nº 01
Anbindung

Verläufe zwischen den Terminen — jetzt sichtbar.

Die Patient:in trägt zwischen den Sitzungen, wie sie schläft, wie viel Energie sie hat, wie sich Symptome entwickeln. In der Praxis sieht man bisher nur den Ausschnitt am Behandlungstag. Mit der Elara-Anbindung wird daraus ein Verlauf — kontrolliert, aggregiert, jederzeit widerrufbar.

Der Termin ist vorbei, die Patient:in geht nach Hause. Was in den nächsten Wochen passiert — wie der Schlaf reagiert, ob die Erschöpfung kippt, wie sich PEM-Episoden verteilen — fällt zwischen die Stühle. Beim nächsten Termin wird rekonstruiert, was war. Selten genau, oft mit Lücken.

Die Elara-App ist der Tracker, mit dem Patient:innen diese Lücke schließen. Centi-Health zeigt die Verläufe aggregiert in der Patientenakte — ohne, dass irgendwo Rohdaten oder Tagebucheinträge offenliegen.

I

Was die Praxis sieht

In der Patientenakte erscheinen die Verläufe als ruhige, aggregierte Panels — kein Mikro-Logging, keine Tagebucheinträge, keine Rohdaten. Die Frage bleibt klinisch: Wie entwickelt sich der Schlaf über vier Wochen? Wann häufen sich PEM-Episoden? Was tut die Patient:in zwischen den Terminen?

Fünf Bereiche
SchlafEnergieVitalwerteSymptomePEM

Jeder Bereich ist eine eigene Entscheidung der Patient:in — was nicht freigegeben wird, taucht in der Praxis nicht auf.

II

Was die Patient:in entscheidet

Die Verbindung entsteht ausschließlich, wenn die Patient:in den Code aus der Praxis aktiv eingibt. Danach wählt sie in der Elara-App selbst aus, welche Bereiche sie teilt. Diese Entscheidung ist nicht endgültig — jeder Bereich lässt sich jederzeit wieder zurücknehmen.

Wird die Verbindung später widerrufen, verschwinden die aggregierten Daten aus der Centi-Health-Akte. Es bleibt kein Schatten — kein „letzter Stand", den die Praxis archiviert hat.

Nicht mehr Daten — sondern die richtigen Daten, zur richtigen Zeit, mit ausdrücklicher Zustimmung.
Leitsatz der Anbindung
III

So entsteht die Verbindung

Drei Schritte. Der erste passiert in der Praxis, die anderen beiden in der Elara-App der Patient:in. Erst nach dem dritten Schritt fließen Daten — vorher gar keine.

Verbindungscode
A
7
K
3
P
9
Gültig 30 Tage · Einmalig einlösbar
Abb. 01Verbindungscode in der Praxisumgebung — sechsstellig, 30 Tage gültig.
  1. Code in Centi-Health erzeugen

    In der Patientenakte einen 6-stelligen Verbindungscode generieren. Gültigkeit: 30 Tage. Weitergabe wahlweise mündlich oder per E-Mail aus der Praxisumgebung.

  2. Code in der Elara-App eingeben

    Die Patient:in installiert die Elara-App und gibt den Code beim Onboarding ein. Erst danach entsteht eine Verbindung — vorher fließen keine Daten.

  3. Bereiche bewusst freigeben

    Pro Bereich (Schlaf, Energie, Vitalwerte, Symptome, PEM) eine eigene Entscheidung in der App. Was nicht freigegeben wird, sieht die Praxis nicht.

IV

Datenschutz, kurz

Hosting in der EU.
Centi-Health und Elara speichern auf EU-Infrastruktur, DSGVO-konform.
Kein Datenfluss ohne Code-Eingabe.
Der Code allein verbindet nichts — erst die aktive Eingabe in der Elara-App stellt die Verbindung her.
Aggregiert, nicht roh.
Die Praxis sieht zusammengefasste Verläufe. Tagebucheinträge, Notizen, Detailtrigger bleiben in der App.
Widerruf greift sofort.
Wird ein Bereich oder die ganze Verbindung widerrufen, verschwinden die aggregierten Daten aus der Patientenakte.