Verläufe zwischen den Terminen — jetzt sichtbar.
Die Patient:in trägt zwischen den Sitzungen, wie sie schläft, wie viel Energie sie hat, wie sich Symptome entwickeln. In der Praxis sieht man bisher nur den Ausschnitt am Behandlungstag. Mit der Elara-Anbindung wird daraus ein Verlauf — kontrolliert, aggregiert, jederzeit widerrufbar.
Der Termin ist vorbei, die Patient:in geht nach Hause. Was in den nächsten Wochen passiert — wie der Schlaf reagiert, ob die Erschöpfung kippt, wie sich PEM-Episoden verteilen — fällt zwischen die Stühle. Beim nächsten Termin wird rekonstruiert, was war. Selten genau, oft mit Lücken.
Die Elara-App ist der Tracker, mit dem Patient:innen diese Lücke schließen. Centi-Health zeigt die Verläufe aggregiert in der Patientenakte — ohne, dass irgendwo Rohdaten oder Tagebucheinträge offenliegen.
Was die Praxis sieht
In der Patientenakte erscheinen die Verläufe als ruhige, aggregierte Panels — kein Mikro-Logging, keine Tagebucheinträge, keine Rohdaten. Die Frage bleibt klinisch: Wie entwickelt sich der Schlaf über vier Wochen? Wann häufen sich PEM-Episoden? Was tut die Patient:in zwischen den Terminen?
Jeder Bereich ist eine eigene Entscheidung der Patient:in — was nicht freigegeben wird, taucht in der Praxis nicht auf.
Was die Patient:in entscheidet
Die Verbindung entsteht ausschließlich, wenn die Patient:in den Code aus der Praxis aktiv eingibt. Danach wählt sie in der Elara-App selbst aus, welche Bereiche sie teilt. Diese Entscheidung ist nicht endgültig — jeder Bereich lässt sich jederzeit wieder zurücknehmen.
Wird die Verbindung später widerrufen, verschwinden die aggregierten Daten aus der Centi-Health-Akte. Es bleibt kein Schatten — kein „letzter Stand", den die Praxis archiviert hat.
Nicht mehr Daten — sondern die richtigen Daten, zur richtigen Zeit, mit ausdrücklicher Zustimmung.
So entsteht die Verbindung
Drei Schritte. Der erste passiert in der Praxis, die anderen beiden in der Elara-App der Patient:in. Erst nach dem dritten Schritt fließen Daten — vorher gar keine.
Code in Centi-Health erzeugen
In der Patientenakte einen 6-stelligen Verbindungscode generieren. Gültigkeit: 30 Tage. Weitergabe wahlweise mündlich oder per E-Mail aus der Praxisumgebung.
Code in der Elara-App eingeben
Die Patient:in installiert die Elara-App und gibt den Code beim Onboarding ein. Erst danach entsteht eine Verbindung — vorher fließen keine Daten.
Bereiche bewusst freigeben
Pro Bereich (Schlaf, Energie, Vitalwerte, Symptome, PEM) eine eigene Entscheidung in der App. Was nicht freigegeben wird, sieht die Praxis nicht.
Datenschutz, kurz
- Hosting in der EU.
- Centi-Health und Elara speichern auf EU-Infrastruktur, DSGVO-konform.
- Kein Datenfluss ohne Code-Eingabe.
- Der Code allein verbindet nichts — erst die aktive Eingabe in der Elara-App stellt die Verbindung her.
- Aggregiert, nicht roh.
- Die Praxis sieht zusammengefasste Verläufe. Tagebucheinträge, Notizen, Detailtrigger bleiben in der App.
- Widerruf greift sofort.
- Wird ein Bereich oder die ganze Verbindung widerrufen, verschwinden die aggregierten Daten aus der Patientenakte.


