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Marktüberblick · Stand 25.09.2026

Praxissoftware für Heilpraktiker vergleichen: PVS oder spezialisierter Workflow?

Praxissoftware für Heilpraktiker nach realen Anforderungen vergleichen: Kalender, GebüH, Labor, Anamnese, Berichte und Patientenkontext.

Centi-Health RedaktionQuellen geprüft 25. September 2026Quellenbasiert
Transparenz: Centi-Health ist selbst Anbieter und damit keine unabhängige Vergleichsplattform. Die Angaben zu anderen Produkten stammen aus deren öffentlich zugänglichen Herstellerseiten; Funktionen und Preise können sich ändern.

Bei „Praxissoftware“ werden sehr unterschiedliche Produkte in dieselbe Kategorie gepackt. Ein klassisches PVS organisiert häufig Kalender, Abrechnung und Akte. Andere Produkte konzentrieren sich auf Laborwerte, Begleitung oder spezialisierte Workflows.

Vier unterschiedliche Ansätze

ProduktÖffentlich beschriebener SchwerpunktKalender / BuchungGebüH / AbrechnungLabor-Workflow
Centi-HealthAnamnese, Laborwerte, Verläufe, Berichte, Formulare, Patientenkontextderzeit nicht als Kernfunktion öffentlich beschriebenderzeit nicht als Kernfunktion öffentlich beschriebenzentraler Schwerpunkt
EVERLaborwerte, Nährstoffpläne, Klient:innen-App, Begleitungnicht als Ersatz der bestehenden Praxissoftware positioniertnicht als Kernpositionierung beschriebenzentral, mit Fokus Mikronährstoffe/Lifestyle
PatientifyPatientenakte, Termine, Dokumentation, Abrechnungöffentlich beschriebenGOÄ, GebüH und Privatrechnung öffentlich beschriebenDatenimport beschrieben; Labor ist nicht die Hauptpositionierung
lemniscusTerminplanung, Abrechnung, Buchhaltung, Patientenverwaltungzentraler SchwerpunktGebüH und eigene Leistungen öffentlich beschriebennicht die Hauptpositionierung

Welche Kategorie passt wann?

Kalender und Abrechnung sind Muss-Kriterien

Dann sollte die Auswahl bei vollständigen Praxisverwaltungssystemen beginnen. Patientify und lemniscus beschreiben diese Bereiche öffentlich als Kernfunktionen. Ein Labor-/Workflow-Layer ersetzt diese Anforderungen nicht automatisch.

Laborbefunde und longitudinale Daten sind der Engpass

Dann sollte tiefer geprüft werden, wie PDFs importiert, Werte kontrolliert, historische Zeitpunkte zusammengeführt und Berichte erstellt werden. Centi und EVER setzen hier deutlich stärker an, allerdings mit unterschiedlicher Produktlogik.

Beides ist wichtig

Dann kann eine Kombination sinnvoll sein: ein führendes PVS für administrative Kernprozesse und ein spezialisierter Layer für Labor, Verlauf oder Begleitung. Entscheidend ist, ob Daten sauber zwischen den Systemen fließen und welches System für welchen Datentyp führend bleibt.

Öffentlich sichtbare Preise zum Stand 25.09.2026

  • Centi-Health: 29,99 € pro Monat inkl. USt im aktuell veröffentlichten Self-Service-Angebot.
  • EVER: dauerhaft kostenloser Light-Plan; kostenpflichtige Pläne werden zusätzlich angeboten.
  • Patientify: öffentlich ab 39 € pro Monat netto im Starter-Tarif.
  • lemniscus: öffentlich ab 17,50 € pro Monat inkl. MwSt bei monatlicher Zahlung im Small-Tarif.

Preise sind allein kein sinnvoller Vergleich, wenn die Produkte unterschiedliche Aufgaben ersetzen.

Quellen

Centi-Health

Praxisdaten nicht nur ablegen. Im Verlauf nutzbar machen.